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Anwendungsgebiete der Tomatis-Methode
Die Anwendungsgebiete der Tomatis-Methode sind breit gefächert. Durch ein auf dem
Tomatis-Effekt beruhendes Training des Ohres kann sie in folgenden Bereichen Hilfe
anbieten:
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Schulschwierigkeiten, allgemeine Lernprobleme
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In diesen Bereich fallen etwa Konzentrations- und Gedächtnisprobleme,
Kommunikationsprobleme, Sensibilität und emotionale
Unausgeglichenheit sowie Störungen im Bereich der gesprochenen
und geschriebenen Sprache (Stottern, Dyslexie, Legasthenie).
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Wohlbefinden, Energie, Re-dynamisierung
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z.B. während einer Schwangerschaft, bei Streß, Altersbeschwerden
und bei vegetativen Störungen
Das Ohr hat neben der Funktion
des Hörens außerdem die Aufgabe, das Gehirn und somit unseren gesamten
Organismus mit Energie zu versorgen. Insbesondere die hohen Frequenzen
sind für diese energetische Aufladung verantwortlich. Sie werden in der
Schnecke in elektrische Impulse umgewandelt und an die Großhirnrinde
weitergeleitet. Es ist daher verständlich, daß ein starkes Abfallen der
Hörkurve im Bereich der Energiezone (Frequenzen > 3000 Hz) unangenehme
Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit bis hin zur Depression
zur Folge haben kann. Mit der Tomatis-Methode ist es möglich, die Wahrnehmung
der hohen Frequenzen gezielt zu trainieren und somit eine Verbesserung in
diesem Bereich zu erzielen.
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Verhaltensauffälligkeiten
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Hierunter fallen soziale Unangepaßtheit, Ängste, fehlendes Selbstbewußtsein,
mangelnde Motivation, niedere Frustrationstoleranz, Unreife, emotionaler
Rückzug und Hyperaktivität. Durch eine Harmonisierung der Hörkurven bzw.
beider Hirnhälften mittels ausgesuchter Frequenzen tritt eine Verbesserung des
Zustandes ein.
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Stimme, Musik, Gesang
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z.B. Hilfe bei Lampenfieber und allgemeinen Problemen in den Bereichen
Rhythmus, Intonation, Ausdruck Wie der Begriff "Audio-Psycho-Phonologie"
impliziert, stehen das menschliche Gehör und die menschliche Stimme in direktem
Zusammenhang: Die Stimme jedes Menschen enthält nur jene Frequenzen, die er auch
selbst zu hören vermag. Eine Verbesserung des Gehörs durch ein Horchtraining
führt deshalb zu einer Anreicherung der Stimme mit den entsprechenden Frequenzen.
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Sport, Bewegung, Störungen im vestibularen Bereich
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Jeder einzelne Muskel des menschlichen Körpers wird über das Gleichgewichtsorgan
(Vestibulum) kontrolliert und gesteuert, wobei dieses vor allem von den tiefen
Frequenzbereichen beeinflußt wird. Eine qualitative Verbesserung der
Hörsituation im unteren Frequenzspektrum bietet daher Hilfe bei mangelnder
Koordination, bei Gleichgewichtsstörungen und Problemen der Haltung,
der Grob- und Feinmotorik sowie bei allgemeinen Störungen des Körperbildes.
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Entwicklungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen
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Hilfe im allgemeinen, im Bereich der Sprache, der Motorik, beim
Down-Syndrom, bei Autismus, geistiger Behinderung.
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Auditive Wahrnehmungs- und Kommunikationsprobleme
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z.B. Nicht-Hören-Wollen (psychogen/psychosomatisch bedingte Störungen),
Ablenkbarkeit, Irritierbarkeit, Lärmempfindlichkeit,
Mittelohrschwerhörigkeit und Tinnitus. Die in den Hörkurven des Anfangstests ermittelten
Störungen der Kommunikation können durch gezieltes Hören der entsprechenden
Frequenzen reduziert oder ganz beseitigt werden.
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Fremdsprachenintegration
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Theoretisch vermag das menschliche Ohr ein breites Spektrum an Frequenzen
(16 - 20.000 Hz) und eine Vielzahl von Rhythmen zu erfassen. Aber im
Laufe der Jahre gewöhnt sich unser Ohr an eine muttersprachlich bedingte Hörweise.
So brauchen die Franzosen vor allem die Frequenz-Zonen 100 - 300 Hz
und 1.000 -2.000 Hz, Engländer dagegen die Zone von
2.000 - 12.000 Hz. Es ist deshalb leicht verständlich, warum
Franzosen Mühe haben Englisch zu erlernen, Engländer dagegen Schwierigkeiten mit der
französischen Sprache haben. Die deutsche Sprache bedient sich einer Zone von
100 - 3.000 Hz, die russische Sprache einer Zone von
100 - 12.000 Hz, was erklärt, weshalb Russen oft einen
erstaunlich leichten Zugang zu vielen Sprachen haben. Zudem hat jede Sprache
eine für sie typische Latenzzeit, die gebraucht wird, um eine Silbe auszusprechen,
sich also selber zu hören und zu kontrollieren.
Wie verliert eine Fremdsprache ihre Fremdheit?
Sprachbegabte Menschen können ihr Ohr leicht verschiedenen Sprachen anpassen,
besonders wenn sie dies von klein auf gewohnt sind. Durch die von Prof. Tomatis
entwickelte und erforschte Tomatis-Methode können Sie Ihr Ohr nun für eine
Fremdsprache "öffnen", es an die neuen Frequenzen und Rhythmen gewöhnen, dies mit
Hilfe des von Prof. Tomatis entwickelten "Elektronischen Ohres".
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